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Meiner besten Freundin steht nach Diagnose ihres Zahnarztes eine Kiefern OP bevor. Sie hat eine Zyste im UK, die sich im Laufe der Jahre nun doch vergrößert hat. Ein Zahn schlummert im UK, der niemals heraus wuchs, so hat sich wohl diese Zyste um diesen Zahn gebildet und den Kieferknochen schon zum Schmelzen gebracht. Die Gefahr besteht, sagen die Ärzte, dass diese Zyste den UK sprengen kann, wenn sie nicht raus kommt. Ein Problem ist wohl, ein Nerv liegt sehr nah an dieser Zyste. Es soll dann Knochenmasse aus der Hüfte/Oberschenkel gewonnen werden, um den Knochen wieder aufzubauen. Aber es gibt doch auch noch andere Aufbaumaterialien ohne dass eigene Knochenmasse gebraucht wird. Sie hat eine panische Angst, dass der Nerv verletzt wird und sie bleibende Gesichts-oder andere Schäden zurückbehält.
Nun habe ich gelesen, dass man bei großen Zysten, bei entzündeten Zysten und bei denen die schlecht liegen, diese auch absaugt damit zum Einschmelzen bringt, man aber sehr lange ein Antibiotikum einnehmen muss. Wer hat Erfahrungen mit solchen UK Zysten OP's und was gibt es für Prognosen. Auch ist es nicht so anstrebsam, das Ganze in einer Vollnarkose zu machen, oder wie sieht das letztendlich doch aus? Örtliche Betäubung und ein anderes Material zum Knochenaufbau??? Empfohlen wurde ihr ein Prof. von der Charité in Berlin. Wer kann etwas zur Kieferchirurgie der Charité Benjamin-Franklin sagen?
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Hallo Susi,
Ihre Freundin macht sich einen zu großen Kopf. Zysten im Knochen sind zu 99% gutartig und können dementsprechend auch sehr "nachlässig" behandelt werden. Mit anderen Worten: große Kunstfertigkeit ist hier nicht nötig und auch nicht angebracht. Und dass der Operateur die Finger vom Nervus mandibularis wegläßt, davon können Sie getrost ausgehen.
Viele Grüße
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