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Hallo
nach einer Zahntaschenreinigung (Parodontosebehandlung?) vor 3 Jahren, haben sich mehrere Zähne massivst gelockert. Bis zu dieser Behandlung hatte ich eigentlich nur einen etwas wackeligen Zahn und einen Zahn, der empfindlich auf heißes und kaltes reagierte.
Mittlerweile gibt es 2 Zähne, wo es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis sie komplett raus fallen. Nun habe ich auf den einen Zahn auch noch ungünstig drauf gebissen (beim kauen), so das er nochmals einen Hieb abbekam.
Diese beiden Zähne wacheln schlimmer, als der Zahn, der von vornherein schon wackelig war. Dies alles spielt sich im Unterkiefer ab.
Aber dies sollen nicht alle Zähne gewesen sein. Auch oberhalb, also fast genau über meinen beiden wackeligen Zähnen (links und rechts)lockern sich Zähne, sie wacheln zwar nur minimal, aber schon beängstigend.
Nun gab es bei der OP damals auch einige Komplikationen. Seither gehe ich nicht mehr so locker mit dem Besuch beim Zahnarzt um, wie bis zu diesem Zeitpunkt der OP. Ich hatte nie Angst, es gab nie Probleme. Naja, das schaut nun anders aus.
Meine Frage ist, gibt es eine Möglichkeit, die wackeligen Zähne wieder zu festigen? Ich stelle mir das wie beim "verputzen" vor. Das man mit einer Masse aus Keramik o.ä. den Zahn wieder "festspachteln" kann?! Gibt es eine solche Möglichkeit? Oder gibt es andere Möglichkeiten?
Und mit welchen KOsten muss man rechnen. Ich gehe mal davon aus, dass die KK lieber das Zähne ziehen bezahlen?!
Und dann habe ich noch eine Frage zu Zahnspangen. Man kann sie ja eigentlich in jedem Alter tragen. Nur bezahlt sie die KK ja ab einem gewissen Alter nicht mehr. Was für Kosten kommen auf einen Patienten zu, wenn er eine SPange dennoch wünscht?
Nun habe ich Fragen über Fragen gestellt. Ich würde mich dennoch über Antworten freuen.
Liebe Grüße und einen schönen Sonntag
Anke
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Hallo Anke,
aus Ihrer Schilderung geht gut hervor, dass Sie zwar offensichtlich aggressiv mit Spritze und Kratzer auf den Zahnwurzeln behandelt einmalig behandelt wurden, aber elementare Dinge doch nicht passiert sind. Es fehlt Ihnen:
1. Die Aufklärung über die Zusammenhänge
2. Die Aufklärung über die Notwendigkeit einer ständigen, mindestens aber alle 6 Monate notwendigen professionellen Zahnreinigung
3. Die Klarstellung des Behandlers, welche Zähne mittelfristig trotz aller Bemühungen nicht zu retten sind. Das ist in 98% aller Patientenfällen auf mindestens 5 Jahre sicher vorauszusagen.
4. Die Perspektive, die sich durch die klare Besprechung der nicht zu rettenden Zähne ergibt. Also Klartext: welche Zähne fehlen, wie kann ersetzt werden.
Zum Punkt 4 hat es keinen Sinn von hier aus weise Ratschläge zu erteilen. Solange Sie über Ihre Parodontose nicht wissen, a) ob einer oder 10 Zähne entfernt werden müssen und b) die Wertigkeit und die Lage der Restzähne unsicher ist, ist prothetischerseits keine Aussage machbar.
tut mir Leid.
Viele Grüße
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