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sehr geehrte damen und herren,
ich werde seid 5wochen auf eigenen wunsch durch recherche im internet nach der timbuktu-methode behandelt(zahn 37).ein mal wöchendlich mit spritze(ohne watte , direkt eingespritzt) .leider haben sich die schmerzen ständig verschlimmert-habe jetzt eine dicke "backe" und bekomme antibiotikum(doxycyclin al 100,10stck).lebe schon seid 2 wochen mit schmerztabletten - nun soll evtl."zauberpaste" gegeben werden.bekomme langsam angst vor chkm.vielleicht hat man mir zuviel gegeben?gibt es patienten,die dieses mittel nicht vertragen?denn mit solchen starken schmerzen und dieser entwicklung habe ich nicht gerechnet.ich weiss nicht ob ich diese methode beibehalten soll...
vielen dank für ihre mühe
mit freundlichen grüssen,p.s.zahn ist pfeilerzahn
bridget
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Hallo bridget,
Dazu 3 Hinweise:
1. Zuständig ist da eher der Kollege Osswald, unter www.tarzahn.de
2. Meine Vermutung ist, dass akute Phase der Entzündung noch nicht im Griff ist, das muss durch Evakuierung von entzündlichem Exsudat (evtl Eiter) durch eine Drainage notfalls seitlich durch den Knochen passieren.
3. CHKM ist nicht geeignet, um akute (eitrige) Entzündungen einzudämmen, sondern einen Zahn chemisch zu sterilisieren, was eben nicht dasselbe ist.
Viele Grüße
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sehr geehrter dr.wagner,
erstmal vielen dank für ihre antwort.
chkm ist jetzt abgesetzt und der zahn ist erstmal offen.antibiotika ist ausgetauscht gegen clindamycin al 300-welches ich auch besser vertrage.
das merkwürdige an der geschichte ist nur (und ich glaube in dem punkt hatten sie mich missverstanden),dass AM ANFANG der behandlung mit chkm keine EITRIGE entzündung oder ähnlich gravierendes vorlag.sonst hätte mir der behandelnde TIMBUKTIANER bestimmt (sowie sie auch) kein chkm wöchentlich verabreicht.
na ja,bin jetzt wieder auf dem wege der besserung..
mit freundlichen grüssen
viel erfolg weiterhin mit ihrem forum
bridget
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sehr geehrter dr.wagner,
hier noch ein letzter nachtrag:
als sich nach 5wochen behandlung und 5maliger wöchentlicher gabe von chkm die DICKE BACKE und nicht mehr zu ertragende schmerzen einstellten,erklärte mir der behandelnde arzt das die wurzelkanäle nun clean sind aber die bakterien nun WEITER in das umliegende kiefergewebe gewandert sind.dr.osswald erklärt ja,dass das zugesetzte kampfer die zytotoxysche wirkung des chlorphenols aufhebt.(habe übrigens auch das gute mittel von fa.haupt erhalten).habe aber letztens in einer neueren studie gelesen ,das kampfer selbst auch
zytotoxysch wirkt.das ist dann natürlich verhehrend und würde auch diese entwicklung bei mehreren gaben von chkm erklären.dazu muss ich sagen,dass meine tochter(24 jahre)auch in einen backenzahn chkm erhalten hat.allerdings nur EINMALIG als einlage mit wattepad.das brachte auch den erhofften erfolg.
desweiteren las ich in einer doktorarbeit,dass die gefahr von überdosierung von chkm sehr gross ist und die gabe entscheidend(wattepad oder getränkter gazestreifen dringt nicht so weit vor wie direkt implizierte spritzen).soweit so gut-darüber sollen sich die experten streiten.ich würde diese direkte langzeitmethode aus eigener schlechter erfahrung nicht mehr wählen.nur noch ein bis zwei mal getränkte wattepads.denn ckhm beseitigt nachweislich enterococcus faecalis was ja calxyl oder ähnliches nicht schaffen.
alles gute und danke
bridget
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sehr geehrter dr.wagner,
es liegt mir jetzt doch sehr am herzen ihnen die weiteren erkenntnisse meiner behandelnden ärzte mitzuteilen.der TIMBUKTIANER ist verunsichert von dieser entwicklung und erklärt,dass es üblich ist bei der timbuktu methode einmal wöchentlich chkm zu geben.
des weiteren stößt mein behandelnder za,der der zahn geöffnet hat unten im wurzelkanal auf den knochen.
bei der timbuktu methode scheint es normal zu sein,die kanäle bis über den apex hinaus aufzubereiten.
was natürlich dann noch eine zusätzliche oder evtl.beabsichtigte möglichkeit für das injizierte chkm schafft in das knochengewebe einzudringen.
wenn die studien stimmen die ich gelesen habe(z.b.:
literaturübersicht chkm endodontie 2003/12)dann setzt sich alles wie ein puzzle zusammen:
obwohl das GUTE mittel von fa.hauptin der richtigen zusammensetzung,trotzdem eine zytotoxische wirkung-
nicht gepuffert durch das kampfer,sondern noch verstärkt(weil kampfer selbst zytotoxische eigenschaften hat).
und glauben sie mir bitte:ich habe mehrere wurzelbehandlungen hinter mir -2 erfolglose und 2 seit 20!jahren erfolgreiche.aber solch einen extremen verlauf habe ich noch nie erlebt.
im übrigen bin ich kerngesund - von meinem niedrigen
blutdruck mal abgesehen.
und auch der timbuktianer hat sich genau ans protokoll gehalten.
seit der zahn nun offen ist (3tage),läuft dieses mittel regelrecht heraus und mir geht es immer besser.mein allgemeinbefinden hatte sich nach der dritten gabe von chkm kontinuierlich verschlechtert, die krönung war dann die kiefergewebsentzündung.
da kann man nur hoffen,dass ich ein einzelfall bin.
unter irgendwelchen allergien leide ich übrigens auch nicht.
meine tochter bekam übrigens nach der EINMALIGEN einlage von chkm noch eine weiterbehandlung mit calxyl.so werde ich es beim nächsten mal auch handhaben.
wie sagte ein mir gut bekannter arzt:
zuviel des guten kann sehr schädlich sein.
siehe antibiotikum,cortison und so evtl.vielleicht
auch chlorphenol-präparate???
tut mir leid,dass ich ihnen jetzt nochmal zeit
gestohlen habe-
mit herzlichen grüssen
bridget
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